Hochgenaue Füllstandmessung, optional mit Signaldämpfung
Bis zu 40-fache Überlastfestigkeit Standardkeramikmembrane 96% oder hochreine Keramikmembrane 99,9%
Lebensmittel- und trinkwassertaugliche Variante
Variante Prozessanschluss ist tauglich für CIP und SIP - Reinigung
Einbau über Abhängevorrichtung oder über Prozessanschluss, darunter auch diverse Lebensmittelanflanschungen
Integrierte 2-Leiter-Elektronik für Stromsignal 4...20mA oder Pulsfrequenz moduliertes Stromsignal (PFM-Signal) 90...520 Hz
Integrierter Überspannungsschutz
Integrierter Pt-100 Temperaturwiderstand und Pt-100 - Transmitter
Abgleich nach Kundenspezifikation
Anwendungen
Die Tauchsonde Hydrocont B mit integrierter analoger Auswerteelektronik dient zur kontinuierlichen Messung von Füllständen z.B. in Stauseen, Klärbecken, Tiefbrunnen, usw..
Es stehen auch Varianten mit Prozessanschlüssen zur Verfügung. Dadurch kann der Sensor auch eingeschraubt bzw. in Hygienemuffen eingebaut werden. Diese Anwendung ist vor allem an Stellen geeignet, bei der z.B. der Außenbereich der Behälter überflutet werden kann, oder an Orten, an denen sehr raue Umgebungsbedingungen herrschen. Durch die Möglichkeit, verschiedene Werkstoffe für Prozessanschlüsse und Dichtungen zu kombinieren, kann das Messsystem für sehr viele, auch aggressive Füllmedien ausgelegt werden. Die Signalauswertung und Umsetzung erfolgt durch eine 4...20 mA 2-Draht Elektronik .
Neben der Pegelmessung kann mit diesem Sensor zugleich die Temperatur des Mediums über einen im Sensor integrierten Pt100 – Widerstand erfasst werden. Um einen sicheren Betrieb, gerade im Außenbereich zu gewährleisten, verfügt der Hydrocont B über einen integrierten Überspannungsschutz, der als Grob- und Feinschutz ausgeführt ist.
Ist die Dämpfung nicht aktiviert, verfügt der Hydrocont K PEEK über eine sehr kurze Ansprechzeit, die kleiner 2 ms ist. Durch die Möglichkeit, verschiedene Werkstoffe für Prozessanschlüsse und Dichtungen zu kombinieren, kann das Messsystem auf das jeweilige Medium sehr gut angepasst werden. Beim Gehäuse stehen Varianten mit Edelstahl und verschiedenen Kunststoffausführungen zur Verfügung.
Funktion
Der Sensor des Füllstandmesssystems Hydrocont B wird als Anhängesensor über das Tragkabel und einer geeigneten Befestigung, z.B. Seilabspannklemme, Verschlussschraube oder Anschlussgehäuse in das Medium abgesenkt. Alternativ kann der Sensor auch mittels eines entsprechenden Prozessanschlusses direkt in die Wandung eines Mediumbehälters eingebaut werden.
Das Medium liegt ohne Verwendung einer Druckmittlerflüssigkeit direkt an der keramischen Membrane an und bewirkt dort durch den hydrostatischen Druck des Mediums eine Auslenkung. Die Membrane liegt bei ihrer maximalen Auslenkung an einem robusten Keramikträger an und übersteht damit z.B. bei einem Sensor mit Druckbereich 0...100 mbar eine bis zu 40-fache Überlast ohne negative Auswirkung. Das von der keramischen Membrane aufgenommene füllstandproportionale Drucksignal wird von der integrierten analogen Elektronik erfasst und in ein Ausgangsstromsignal von 4...20mA oder in ein Pulsfrequenz moduliertes Stromsignal (PFM) von 90-520 Hz umgewandelt. Der Messsignalbereich ist werkseitig fest eingestellt und kann vom Anwender nicht verändert werden. Daher sind viele verschiedene Standardmessbereiche verfügbar. Es kann jedoch auch der werkseitige Abgleich nach gesonderter Kundenspezifikation erfolgen.
Das Ausgangssignal kann mit einer optionalen Dämpfung belegt werden, um z.B. Wellenbewegungen von Rührwerken auszugleichen. Bei einer Bestellung ist anzugeben, ob eine Dämpfung des Signals gewünscht wird.
Im Sensor kann optional ein temperaturabhängiger Widerstand Pt-100 in 3-Draht-Technik integriert werden. Durch diesen Temperaturmesswiderstand lässt sich, unter Ausblendung des Leitungswiderstandes, parallel zur Füllstandmessung gleichzeitig auch noch eine Temperaturmessung des Füllguts realisieren. Optional kann im Wandaufbaugehäuse ein Pt-100 - Transmitter integriert werden, der nach Kundenspezifikation abgeglichen ist.
Der Sensor des Füllstandmesssystems Hydrocont B ist optional mit einem integrierten Überspannungsschutz ausrüstbar. Dieser schließt eine Zerstörung des Messsystems z.B. durch atmosphärische Einflüsse aus.
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