Kompaktausführung 4-20 mA mit analoger Auswerteelektronik und trockener kapazitiver Messzelle
Vorteile auf einen Blick
Hochgenaue abgleichbare Füllstandmessung mit einstellbarer Dämpfung
Anwendung in besonders aggressiven Medien
Mediumsberührende Teile verfügbar in PEEK, Keramik, PTFE oder Perfluor
Ex-Zone 0 Zulassung
Bis zu 80-fache Überlastfestigkeit, hochreine Keramikmembrane 99,9%
Anschlussgehäuse aus Edelstahl oder verschiedenen Kunststoffen
Integriertes analoges 2- Leiter- Elektronik- Modul AMK für Stromsignal 4...20mA
Integrierter Überspannungsschutz im Elektronik-Modul AMK-400
Anwendungen
Bei der Hydrocont K PEEK Serie, handelt es sich um kompakte hydrostatische Füllstandsmesser zur kontinuierlichen Messung von Füllständen in besonders aggressiven flüssigen Medien.
Da bei diesem Gerät die füllgutberührenden Teile aus besonders hochwertigen Materialien, wie PEEK, Aluminiumoxidkeramik, PTFE und Perfluorelastomer gefertigt sind, ist es besonders geeignet für den Einsatz z.B. in Eisen (III)-Chlorid, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure, Zitronensäure usw..
Die Signalauswertung und Umsetzung erfolgt durch eine 4...20 mA 2-Draht Elektronik. Der Null- und Endpunkt des Signals kann mittels Mehrgangpotentiometer einfach verändert werden. Zusätzlich ist es möglich, eine Dämpfung des Messsignals bis ca. 25 Sekunden einzustellen, um Schwankungen des Ausgangs, hervorgerufen z.B. durch Rührwerke oder Befüllung des Behälters, auszublenden.
Ist die Dämpfung nicht aktiviert, verfügt der Hydrocont K PEEK über eine sehr kurze Ansprechzeit, die kleiner 2 ms ist. Durch die Möglichkeit, verschiedene Werkstoffe für Prozessanschlüsse und Dichtungen zu kombinieren, kann das Messsystem auf das jeweilige Medium sehr gut angepasst werden. Beim Gehäuse stehen Varianten mit Edelstahl und verschiedenen Kunststoffausführungen zur Verfügung.
Funktion
Das Füllstandmesssystem Hydrocont K PEEK wird in die Wandung des Mediumbehälters eingebaut.
Das Medium liegt ohne Verwendung einer Druckmittlerflüssigkeit direkt an der keramischen Membrane an und bewirkt dort durch den hydrostatischen Druck des Mediums eine Auslenkung.
Die Membrane liegt bei ihrer maximalen Auslenkung an einem robusten Keramikträger an und übersteht damit z.B. bei einem Sensor mit Druckbereich 0...50 mbar eine bis zu 80-fache Überlast ohne negative Auswirkung.
Das von der keramischen Membrane aufgenommene füllstandproportionale Drucksignal wird von der integrierten analogen Elektronik erfasst, den Null- und Endpunkteinstellungen des Anwenders entsprechend angepasst und in ein Ausgangssignal von 4...20mA umgewandelt.
Das Stromsignal kann mit einer einstellbaren Dämpfung beeinflusst werden, um z.B. Wellenbewegungen von Rührwerken auszugleichen.
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