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Capcont L

Füllstandssensor zur kapazitiven Füllstandüberwachung in Flüssigkeiten und Schüttgütern


Kapazitiver Füllstandssensor Capcont L

Vorteile auf einen Blick

  • Verwendbar als Trockenlaufschutz für Pumpen
    in Flüssigkeiten, viskosen Medien, körnigen Materialien oder Pulvern
    als dichtungsfreies Messsystem für hygienische Anwendungen
    für elektrisch leitende und nichtleitende Medien

  • Verwendbar bei Prozessdrücken von –1 bis 10 bar

  • ATEX II 3G Ex ic IIC T6 …T1 Gc / ATEX II 3D Ex ic IIIC T98°C Dc IP68

  • Vollisolierter Elektrodenstab mit Isolation 1mm aus PTFE bzw. PEEK

  • Integrierte Auswerteelektronik mit PNP-Schaltausgang
  • Geeignet für weiten Prozesstemperaturbereich von – 40°C bis +140 °C
  • zur Füllstand- bzw. Grenzstanderfassung in Behältern

Anwendungen

Das Gerät eignet sich zur Grenzstanddetektion oder auch als Trockenlaufschutz in Flüssigkeiten und viskosen Medien, aber auch in pulvrigen und feinkörnigen Materialien, wie z.B. Getreide, Mehl, Milchpulver, Mischfutter, Zement, Kreide oder Gips.

Es kann sowohl bei elektrisch leitende als auch nichtleitende Medien verwendet werden.

Capcont L mit integrierter Auswerteelektronik ist ein kompakter kapazitiver Füllstandgrenzschalter zur Überwachung von Füllständen in Flüssigkeiten und Schüttgütern in Behälter oder Rohrleitungen, auch in explosionsgefährdeten Bereichen, bei Prozesstemperaturen von – 40°C bis +140°C und Prozessdrücken von –1 bis zu 10 bar. Capcont LL mit metallischer Dichtung und Stabisolation aus PEEK ist besonders geeignet für den Einsatz in Hygieneanwendungen.

Funktion

Es handelt sich hierbei um einen kapazitiv wirkenden Sensor zur Grenzstanderfassung.

Elektrodenstab, Füllgut und Behälterwandung bilden einen elektrischen Kondensator.

Die Bedeckung des Elektrodenstabes mit dem Füllgut bewirkt eine Kapazitätsänderung, die durch die Elektronik ausgewertet und in einen entsprechenden Schaltbefehl umgewandelt wird.

Das Erkennen eines Füllstandsignals wird auf der Steckerseite des Gerätes mit einer gelben Leuchtdiode angezeigt und in einen Schaltbefehl umgewandelt und auf dem PNP-Schaltausgang ausgegeben.

Dies ermöglicht ein Ansteuern von Relais, Schützen, Magnetventilen, Leuchtmeldern, Hupen sowie von SPS-Eingängen.

Bei einer Schaltreaktion wird die Spannung des Anschlusskontaktes 1 (+L) alternierend durch zwei gegenläufig betriebene Halbleiterschalter auf zwei Anschlusskontakte geführt.

Die Justierung der Ansprechempfindlichkeit des Gerätes auf das jeweilige Füllgut erfolgt über ein Potentiometer.

Capcont LS wird von oben in die Behälter- oder Rohrleitungswandung eingebaut. Hierbei ist eine Justierung der Ansprechhöhe möglich. Das Gerät der Ausführung Capcont LL wird von oben oder seitlich in die Behälter- oder Rohrleitungswandung eingebaut

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